Unsere Grundschule und Übergang zur Sekundarstufe I

Die Förderung aller Intelligenzen hat oberste Priorität

Unsere Grundschule umfasst die Klassenstufen 1 bis 4, der sich die Klassen 5 und 6 als Übergang zur Sek. I anschließen. Dabei verfolgen wir ein durchgängiges Unterrichtsprinzip das einen originellen und flexiblen Umgang mit dem Gelernten ermöglicht, kreatives Handeln geradezu herausfordert und durch pädagogische Methoden begleitet wird.

Im Fokus unserer schulischen Bildung der Primarstufe steht die Herausbildung der verschiedenen Intelligenzen: die Sprachliche Intelligenz, Musikalische/Rhythmische Intelligenz, Logische/ Mathematische Intelligenz, Räumliche Intelligenz und die Soziale Kompetenz.

Das Bildungskonzept unserer Primarstufe

Das von uns entwickelte und gezielt von unseren Lehrerinnen und Lehrern angewendete Bildungskonzept fördert alle Intelligenzen und fordert kreatives Handeln geradezu heraus.

Entdeckendes Lernen
Entdeckendes Lernen löst Suchprozesse aus, d.h. es werden Bedingungen kreiert unter den Kinder originelle Lösungen entdecken und finden können. Die Lehrer und Erzieher sind in dieses Suchen eingebunden, sie stärken den Mut zum Unfertigen, auch zur Risikobereitschaft. Die Kinder lernen Unsicherheiten auszuhalten. Das entdeckende Lernen erlaubt es dem Pädagogen, Denk– und Lernstile der Kinder wahrzunehmen und ihre bevorzugten Lernkanäle (z. B. visuell, akustisch, motorisch, taktil) zu erkennen.

Situationsbezogenes Lernen 
Es werden Unterrichtssituationen initiiert, die direkte Lernerfahrungen ermöglichen. Die Kinder erfahren dadurch, inwieweit Wissen, Können und Verhalten eine persönliche oder allgemeine Gültigkeit hat und welche Reichweite ihr Handeln haben kann. Sie lernen, Ursachen und ihre Wirkungen zu begreifen und zu transformieren. Sie nehmen „Dinge“ ganzheitlich und analytisch - also von verschiedenen Seiten - wahr.

Lernen mit Versuch und Irrtum
Diese Lernform nutzen wir besonders für den kunstspezifischen Unterricht. Gegeben ist nur die Aufgabe, der Rest ist Phantasie, Ausdauer, Ich-Stärke und Mut. Es gibt keine vorgegebene Handlungsstrategie. Das Kind zeigt eine relativ ungebundene Selbständigkeit – es entfalten sich kreative Denk- und Handlungsformen, wie divergentes Denken oder außergewöhnliches Nutzen eines Materials - und es gibt keine richtigen oder falschen Ergebnisse.

Experimentelles Lernen
Experimente erlauben gleiche bzw. ungleiche Bedingungen zu variieren. Die Schüler beobachten vor allem die Wirkungen von Gesetzmäßigkeiten. Der Effekt liegt in der Fähigkeit, kombinieren zu erlernen, in dem man schon vorhandene Ideen wie Bausteine immer wieder neu zusammen setzt und die eigene Möglichkeit von Veränderungen erfährt. Damit wird insbesondere das logische Denken geübt.

Übendes Lernen
Mit dem übenden Lernen trainieren wir Verankerung von Informationen im Langzeitgedächtnis, das Bilden von Vernetzungen, das Verschieben von Grenzen, das Arbeiten an den Komponenten: Tempo, Reaktion, Dynamik, Rhythmus, Kraft und Konzentration, Genauigkeit und Langsamkeit.

Begabungsorientiertes Lernen
Wir gestalten einen Unterricht, der das Erkennen und Fördern komplexer und spezieller Begabungen und Hochbegabungen ermöglicht. Der Focus liegt auf der Förderung aller Kinder eines Klassenverbandes - ihre Stärken zu stärken und ihre Schwächen zu schwächen.